Dienstag, 10. Oktober 2017

Im Jahr des Affen - Que Du Luu | Rezension

Mini ist eine Banane: außen gelb und innen weiß. Ihr Vater hingegen bleibt durch und durch gelb: Er spricht nur gebrochen Deutsch und betreibt ein Chinarestaurant. Als ihr Vater ins Krankenhaus kommt, muss Mini im Restaurant schuften, sich mit dem trotzigen Koch streiten – und sie kann Bela nicht wiedertreffen, bei dem sie so viel Ruhe gefunden hat. Dann reist auch noch Onkel Wu an. Der traditionsbewusste Chinese holt die Vergangenheit wieder hoch: das frühere Leben, die gefährliche Flucht als Boatpeople aus Vietnam. Poetisch, klug, unterhaltsam: Der ungewöhnliche Roman erzählt von der Tragik des Andersseins, der Suche nach Heimat – und der Suche nach Glück. Quelle

Mittwoch, 4. Oktober 2017

So war der September | Monatsrückblick


Gelesen

Im August habe ich leider "nur" zwei Bücher gelesen. Ja, momentan bin ich wirklich nicht im Lesefieber, aber so ist das eben manchmal. Eisvogelsommer stand auf meiner #djlp17 Liste und wurde dementsprechend auch rezensiert. Ich mochte es. Highlight im September war aber ganz klar Wonder Woman von Leigh Bardugo. Der Schauplatz ist zwar Ravka, aber auch hier haben mich die Figuren wieder überzeugt. Ich konnte aber auch ein Hörbuch beenden. Dran glauben musste der zweite Band von Flavia de Luce.

Dienstag, 26. September 2017

Eisvogelsommer - Jan De Leeuw | Rezension


Der letzte Sommer war der schönste: Der Sommer, in dem Thomas Orphee kennenlernt, seine wilde, schöne Orphee, seine erste, einzige, große Liebe. Eine Liebe so absolut und überwältigend, wie nur die erste Liebe es sein kann. Aber dann kommt Thomas bei einem Unfall um und Orphee bleibt allein zurück. Doch solange Orphee, seine Eltern und auch sein Großvater sich nicht von ihm verabschieden können, solange bleibt Thomas unter ihnen - unsichtbar, aber nicht weniger präsent denn als Lebender. Thomas erzählt aus dem Off seine Geschichte, die untrennbar mit den Geschichten seines Großvaters, seiner Eltern und seiner Liebe Orphee verbunden ist. Und verwebt all diese Lebensgeschichten zu einer einzigen Erzählung voller Poesie und großer Kraft. Einer Erzählung, die die eine große Frage stellt: Was bleibt von der Liebe im Angesicht des Todes? Quelle

Dienstag, 12. September 2017

Warten auf Gonzo - Dave Cousins | Rezension


Oz ist immer für einen Lacher zu haben. Es ist wirklich nicht seine Schuld, dass manche Leute so humorlos sind. Doch bei einem seiner Scherze geht der Schuss nach hinten los, und er setzt eine Kette von Ereignissen in Gang, die in einem einzigen Durcheinander münden. Man muss es tatsächlich erlebt haben, wie Oz versucht, den Schaden zu begrenzen – auf seine eigene, einzigartige Weise. Oder anders ausgedrückt: Jeder kann einen Fehler machen, aber um alles zu versauen, muss man ein Genie sein. Auch seine größere Schwester Meg zieht Oz nicht aus dem Schlamassel – doch dann bekommt sie selbst ein Problem. Eines, das von Tag zu Tag größer wird … Quelle

lauft mir nach ...